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Dieser Hund biss sein Herrchen und dessen Mutter tot

Beitrag#1von Podifan » Mi 4. Apr 2018, 18:02

"Heute hingegen leben viele Haushunde in fest umgrenzten, urbanen Umgebungen, und man erwartet von ihnen, dass sie wohlerzogener sind als das durchschnittliche Kind und gleichzeitig so eigenverantwortlich wie ein Erwachsener!"

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Re: Dieser Hund biss sein Herrchen und dessen Mutter tot

Beitrag#2von Hundeli » Fr 6. Apr 2018, 06:05

:sd14:

hm, meinst da ist alles so, wie geschrieben?
Irgendwie fällt mir schwer zu glauben, dass der Hund 'schuld' sein soll...........

Tja, die Medien.......

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Re: Dieser Hund biss sein Herrchen und dessen Mutter tot

Beitrag#3von Podifan » Fr 6. Apr 2018, 16:49

Hundeli hat geschrieben: :sd14:

hm, meinst da ist alles so, wie geschrieben?
Irgendwie fällt mir schwer zu glauben, dass der Hund 'schuld' sein soll...........

Tja, die Medien.......

Grüesslis
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Die heutig Obduktion, der beiden Leichen, soll ergeben haben, dass der Hund sie getötet hat.
Die Mutter soll , auf Grund eines Angriffs, mit einer Axt, von ihrem Exmann schwer verletzt worden sein.
Auf Grund dessen soll sie im Rollstuhl gesessen haben und auch geistig leicht behindert gewesen sein.
Der Sohn soll kleinwüchsig und sehr schlank gewesen sein.
Also durchaus zwei Menschen, die ein in Rage geratener Hund töten könnte.
Stellt sich nur die Frage, warum er das tat.
Über die Haltungsbedingungen gibt es unterschiedliche Aussagen.
Ach so, angeblich wurde der Hund angeschafft, um einen weiteren Übergriffs, des Exmanns, zu verhindern.

Das die Haltungsbedingungen nicht in Ordnung waren und der Hund nicht gerade mit Liebe erzogen wurde kann ich gut glauben.
Er sollte ja auch ein Wachhund sein.
Ich denke deshalb wurde er auch weg gesperrt, wenn jemand in die Wohnung kam.

Im Tierheim verhält er sich friedlich, der Leiter will aber eine Erkrankung nicht ausschließen.
Mittlerweile wird wohl davon ausgegangen, dass alles auf die Einschläferung des Tieres hinaus läuft.

Zum Glück gibt es genug mahnende Stimmen, die darauf aufmerksam machen, dass nicht die Rasse, des Hunde, für das Unglück verantwortlich ist und auch haben sich schon Hundekenner gegen die Einschläferung ausgesprochen.
Die Frage ist dann die Alternative!
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Re: Dieser Hund biss sein Herrchen und dessen Mutter tot

Beitrag#4von Hundeli » Sa 7. Apr 2018, 06:28

:sd14:

ja, ein paar Schlagzeilen hab ich auch mitbekommen.......teils sehr gegensätzlich, teils halt journalistisch und hetzerisch..........
Darum ist es für mich oft schwierig über solche Artikel zu urteilen.......wie viel übertrieben wird, Schlagwörter verwendet werden etc. weiss ja nur der Schreibende selber.........

Für mich stellt sich eben auch die Frage, WER hat den Beiden diesen Hund 'gegeben'? WER hat ihn allenfalls für sie 'beschafft' und und und..........Klar weiss ich auch, dass viele Händler rumlaufen, die für sehr viel Geld ihre 'abgerichteten Hundis' verkaufen.......so wie es auch heute noch Kämpfe gibt, deren Sieger grosse Geldbeträge einbringen...... Wurde der Hund als ausgemusterter Kämpfer den Leuten verkauft?

Weisst, das Warum ? werden wir wohl nie erfahren.........Hundis können ja nicht reden und erzählen, was ihnen alles angetan wurde und warum sie sich dann eben wehrten...........Jetzt soll er ja eingeschläfert werden. Nun, vielleicht ist das für ihn humaner :girlgruebeln: auch oder grad weil mir das Tier leid tut........bloss welche Sanktionen es in Zukunft hätte und ob das für ihn noch lebenswert wäre :girlgruebeln:

Grosse Frage ist zudem, warum hat man den Beiden nicht auf andere Art geholfen? Gemäss den Schilderungen war ja zumindest die Frau recht traumatisiert..........wo war da die Betreuung, die Hilfe psychisch und die Unterstützung zu ihrem Schutz vor dem EX?
Vielleicht muss der Hund nun ausbaden, weil die Menschen aus Behörden oder Organisationen Vieles unterlassen haben...........

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Re: Dieser Hund biss sein Herrchen und dessen Mutter tot

Beitrag#5von Podifan » Sa 7. Apr 2018, 08:58

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Re: Dieser Hund biss sein Herrchen und dessen Mutter tot

Beitrag#6von Hexe » Sa 7. Apr 2018, 10:08

Die Berichte sind ja sehr unterschiedlich. Ich habe gelesen, dass der Hund einen (schmerzhaften )Tumor im Maul hat, und der junge Mann überwiegend nachts mit ihm raus gegangen ist....der Hund sollte ja ein Schutz gegen den Ex-Mann gewesen sein, auch da habe ich gelesen, dass er eine Schutzhunde-Ausbildung hat....

Wo anders habe ich wieder gelesen, dass man den Hund früher oft beim Fussballspielen des jungen Mannes gesehen hat.

Und sehr viele Hundebesitzer haben einen Zimmerkennel und für sie ist es normal, dass man einen Hund bei Besuch (z.B. Handwerker/Kaminfeger) kurz wegsperrt. Bei der pflegebedürftigen Frau könnte ich mir auch vorstellen, dass sie Fleischwunden/Verletzungen durch dass lange sitzen im Rollstuhl hatte und dann finde ich es auch richtig, den Hund wegzusperren, damit z.B. keine Schuppen/Haare/Keime in die offenen Wunden kommen.

Sonst gab es ja eigentlich keinen Hinweis, dass der Hund die ganze Zeit im Käfig eingesperrt war. Auch das angeblich viele Bellen ist für mich kein Hinweis, Tina bellt auch sehr viel, auch im Haus, aber einen Kennel haben wir gar nicht und sowieso meist alle Türen auf

Auch wenn die Obduktion angeblich aussagt, dass Mutter und Sohn durch den Blutverlust der Bisse verstorben sind, kann ich das nicht glauben. Der Hund war ab Welpe bei den beiden.
So mancher Hund wurde schon wesentlich schlimmer gehalten, ist aber deshalb nicht "gefährlich" geworden. Und das soll nun aber ausgerechnet bei einem Hund mit einer hohen Reizschwelle passiert sein?

Aber es war "nur" ein Staff-Mix, das kann aber auch heißen, dass er einem Staff äußerlich ähnlich sieht, aber nicht die Eigenschaften hat....
Trotzdem denke ich, hier wird noch sehr viel verschwiegen

Ich habe auch gelesen, der junge Mann wäre eines natürlichen Todes gestorben und war wahrscheinlich auch die engere Bezugssperson des Hundes. Wenn die Mutter den Jungen reglos liegen gesehen und sich ihm genähert hat, könnte ich mir vll vorstellen, dass der Hund etwas dagegen gehabt hat und sie "angefallen" hat und vll. dann in eine Art "Rausch" gekommen ist.

Einen Hund hält man auch nicht mit der Körperkraft zurück, daher ist es für mich unrelevant, dass der junge Mann dem Hund generell kräftemäßig unterlegen war. Wenn Ali und Tina an der Leine sind und Wild vorbei huscht, kann ich sie mit der Leine auch nicht halten, dann schon eher mit der Stimme.

Von Franzi (Am.Staff) hatte ich hier ja schon öfter berichtet. Sie war terriermäßig auch sehr schnell "oben draus" und man hatte dann schon auch seine Mühe, sie wieder zu beruhigen....

Ich meine, die Einschläferung des Hundes ist für mich nun wieder eine politische Entscheidung, weil die Medien so sehr gehetzt haben und die Bevölkerung ihre Beruhigung braucht.,
Angeblich waren im Tierheim ja fast 100 Anfragen den Hund dennoch zu übernehmen - kann natürlich auch sein, dass sich viele Menschen, die sich gemeldet haben, total überschätzten.....

Meines Wissens, wurde und wird der Hund nicht mehr tierärztlich untersucht.

Was mich auch sehr, sehr wundert ist, dass nun in einigen Foren unter den usern Diskusionen losgehen, ob der eigene Hund einem selbst gefährlich werden könnte.....
Wenn ein Hund nur darf, wenn er muss, aber nie kann, wenn er will, dann mag er auch nicht, wenn er soll.
Wenn er aber darf, wenn er will, dann mag er auch, wenn er soll und dann kann er auch, wenn er muss.
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Re: Dieser Hund biss sein Herrchen und dessen Mutter tot

Beitrag#7von Podifan » Sa 7. Apr 2018, 13:21

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Re: Dieser Hund biss sein Herrchen und dessen Mutter tot

Beitrag#8von Podifan » Sa 7. Apr 2018, 13:24

Hexe hat geschrieben:..................

Was mich auch sehr, sehr wundert ist, dass nun in einigen Foren unter den usern Diskusionen losgehen, ob der eigene Hund einem selbst gefährlich werden könnte.....


Habe ich auch schon gelesen und macht mir echt Angst.
Nicht die Hunde, sondern die Tatsache, dass es Menschen gibt, die dem eigenen Hund nicht trauen.
Da muss doch auch was nicht richtig rund laufen.

Bei einem neuen Hund, wie jetzt Paddy, ist man vielleicht erst mal vorsichtiger, aber was soll aus einer Mensch/Hund Beziehung werden, wenn von Anfang an Misstrauen, oder gar Angst im Spiel ist?
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Re: Dieser Hund biss sein Herrchen und dessen Mutter tot

Beitrag#9von Hexe » Sa 7. Apr 2018, 14:46

Podifan hat geschrieben:http://www.neuepresse.de/Hannover/Meine-Stadt/Hannover-Chico-wird-zeitnah-eingeschlaefert

2011 war das noch ein Jungspund. und dann soll er "ausschließlich mit kurzer Leine und MK" geführt werden??
Wenn das wirklich gemacht wurde, dann wundert mich eigentlich nichts mehr. Toller Rat von einem noch tollerem Trainer :girlwarten:
Es gibt genügend Bollerköpfe, die wirklich noch in der Pit waren und resozialisiert wurden. Davon wusste die Trainerin wohl nichts...

Als die Rasselisten eingeführt wurden, gingen auch sehr viele Halter dieser Hunde nur noch nachts mit den Hunden raus...


Podifan hat geschrieben:Habe ich auch schon gelesen und macht mir echt Angst.
Nicht die Hunde, sondern die Tatsache, dass es Menschen gibt, die dem eigenen Hund nicht trauen.
Da muss doch auch was nicht richtig rund laufen.

Bei einem neuen Hund, wie jetzt Paddy, ist man vielleicht erst mal vorsichtiger, aber was soll aus einer Mensch/Hund Beziehung werden, wenn von Anfang an Misstrauen, oder gar Angst im Spiel ist?

Tina war ab der 2.ten Nacht im Schlafzimmer, ab der 3. Nacht lag sie schon im Bett.
Julie und Lottchen gingen zielstrebig nachts ins Bett, knurrten auch mal, wenn man sich umdrehte und sie sich dadurch gestört fühlten.
Moppel lag bei mir fast immer gleich unter der Decke...

Wenn ich meinem eigenen Hund nicht trauen kann, wird er niemals eine gute Bindung und selbst Vertrauen zu mir kommen.

Mein Mann kommt aus einer Züchterfamilie und hat Schäferhunde seit seiner Kindheit um sich, Ich habe ihn gefragt, ob er sich jemals Gedanken gemacht hat, ob ihm die eigenen Hunde gefährlich werden könnten. Er hat mich ausgelacht.

Ich selbst habe auch keine Angst (oder Misstrauen) vor /gegen meine Hunde.
Tina hüpft manchmal direkt, mit Anlauf, auf mich, wenn ich im Bett liege und schlafe und leckt mir über den Mund/Gesicht.
Da bin ich ihr zuerst hilflos ausgeliefert, bis ich einigermaßen wach bin :girllachen:
Ich habe noch niemals den Gedanken gehabt, dass ich deswegen die Türe schließe....


Wenn ich Misstrauen/Angst vor den eigenen Hunden hätte, könnte ich nicht mit ihnen zusammen in einer Wohnung/Haus wohnen oder sie im Schlafzimmer haben. Hunde sind für mich Kameraden/Freunde/Familienmitglieder.
Wenn ein Hund nur darf, wenn er muss, aber nie kann, wenn er will, dann mag er auch nicht, wenn er soll.
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Re: Dieser Hund biss sein Herrchen und dessen Mutter tot

Beitrag#10von Podifan » Sa 7. Apr 2018, 15:03

Das Tierheim Hannover setzt sich, bei Facebook, für Chico ein und fordert die User auf die Petition, gegen die Einschläferung, zu unterschreiben.

*** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***

Ob die Petition eine Chance auf Erfolg hat weiß ich nicht, aber zumindest ist es ein Zeichen, dass man Hunde nicht für das Versagen von Menschen verantwortlich machen darf!
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Re: Dieser Hund biss sein Herrchen und dessen Mutter tot

Beitrag#11von Hundeli » So 8. Apr 2018, 08:11

:sd14:

hm, also Angst vor dem eigenen Hund, find ich auch mehr als speziell.......... Angst hatte ich nie, jedoch bei einem Hundi sehr viel Vorsicht und die Erkenntnis, dass auch ganz liebe Hundis gewisse Sachen oder Berührungen überhaupt nicht gern haben. Je nach Alter kann man dann nicht mehr viel 'ändern' aber akzeptieren und mit Respekt dem Tier gegenüber anders handeln.

Ich weiss nicht ob dieser Vorfall nun einfach aufgebauscht wird? Es gibt ja etliche sehr unterschiedlich Berichte und teils eher fragwürdige Aussagen. Auch in Foren..........da frag ich mich eh, ob nun so ein trauriges Geschehen wieder mal zum Aufpolieren des eigenen Egos benutzt wird :girlgruebeln:
Z.T. ärgerten mich die Post's von Usern............ zumal auch dadurch viel 'verändert' wird........nicht zum Guten des Hundes oder des Vorfalls........

Ehrlich bin ich aber gern, ich denk nicht dass ich diesen Hundi 'halten' möchte...... jaja, ich weiss, jedes Lebewesen kann 'böse' werden und war vorher vielleicht ausschliesslich kuschelig und lieb....
Aber, sorry..........wenn man schon weiss, dass er 'krank' ist und von diesem schlimmen Vorfall dazu, frag ich mal kann man als ganz normale Seele frei und offen das Tier 'übernehmen'? Ist sowas dann nicht eher eine Art 'Beweis' ich schaff das????

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Beitrag#12von Podifan » So 8. Apr 2018, 11:16

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Beitrag#13von Podifan » So 8. Apr 2018, 11:22

Hundeli hat geschrieben:...................

Ehrlich bin ich aber gern, ich denk nicht dass ich diesen Hundi 'halten' möchte...... jaja, ich weiss, jedes Lebewesen kann 'böse' werden und war vorher vielleicht ausschliesslich kuschelig und lieb....
Aber, sorry..........wenn man schon weiss, dass er 'krank' ist und von diesem schlimmen Vorfall dazu, frag ich mal kann man als ganz normale Seele frei und offen das Tier 'übernehmen'? Ist sowas dann nicht eher eine Art 'Beweis' ich schaff das????

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Eine Vermittlung an privat halte ich auch für kaum machbar.
Es soll aber Angebote von Vereinen geben, die ihn nehmen und artgerecht verwahren würden
Laut dem Tierheimleiter auch wohl seriöse.
Ob die Stadt Hannover sich darauf einlässt steht auf einem anderen Blatt.
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Re: Dieser Hund biss sein Herrchen und dessen Mutter tot

Beitrag#14von Podifan » So 8. Apr 2018, 18:01

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Re: Dieser Hund biss sein Herrchen und dessen Mutter tot

Beitrag#15von Hexe » So 8. Apr 2018, 20:53

Podifan hat geschrieben:http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Tierschutzverein-Hannover-will-Gnadengesuch-fuer-Chico-bei-Stadt-Hannover-einreichen

*** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***

Leider kann man beide Artikel nicht lesen.
Aber beim zweiten Artikel meine ich, die Wange des Hundes ist nicht mehr so geschwollen?

Ich habe die Petition unterschrieben
Ich denke auch, keiner weiß wirklich was der Auslöser war und ob es wirklich stimmt, dass Mutter und Sohn durch Bisse ums Leben kamen.

Wenn sich schon seriöse Einrichtungen anbieten, dann sollte das als Chance für den Hund genutzt werden. Er hatte ja scheinbar noch nichts von seinem Leben....

Viele Hunde verhalten sich bei einem anderen Halter, ganz anders...
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