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Herdenschutzhunde – in Städten vollkommen überflüssig

Beitrag#1von Hexe » So 2. Apr 2017, 20:24

Wenn ein Hund nur darf, wenn er muss, aber nie kann, wenn er will, dann mag er auch nicht, wenn er soll.
Wenn er aber darf, wenn er will, dann mag er auch, wenn er soll und dann kann er auch, wenn er muss.
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Re: Herdenschutzhunde – in Städten vollkommen überflüssig

Beitrag#2von Hundeli » Mo 3. Apr 2017, 06:37

:sd14:

hm, ich teile diese Meinung!
So wie ich auch nicht verstehe, dass man Husky oder Malamut in Einzelhaft und Stadtwohnung halten kann..............
Bereits die BC sind ein Zweifelfall, weil auch die Hundis sehr selbstständig sind und eigentlich viel Hirnarbeit bräuchten, dito die verschiedenen Cattle dogs..............

Aber eben, man kauft das Tier wegem Aussehen :dfbgirlietraurig:

Dabei wär immens wichtig, seine 'Art' als erstes zu beurteilen und dann alles andere............

Grüesslis
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Re: Herdenschutzhunde – in Städten vollkommen überflüssig

Beitrag#3von Hexe » Mo 3. Apr 2017, 20:41

So "hart" würde ich es jetzt nicht ausdrücken. Ich finde, es kommt dabei auf das Individuum Hund an und was in seinen Genen vererbt wurde.

Ali hat sich eigentlich sehr wohl gefühlt in Deutschland, er war doch eine ganze Zeit hier. Klar, jetzt wo er wieder "rein und raus" kann, wie er möchte, das gefällt ihm noch mehr. Hätte er aber den Rest seines Lebens in Deutschland verbringen "müssen", wäre er deswegen nicht unbedingt "unzufrieden" gewesen.
Ich kannte ihn ja schon ,seit er caa. 3/4 Jahr alt war

Charakterlich hatte er sich eigentlich, nach seiner Eingewöhnung, nicht stark verändert - obwohl wir ihm nicht das bieten konnten, was er in Spanien hatte. Besonders oder anders als die anderen Hunde haben wir ihn auch nicht "behandelt".

Trotzdem muss ich zugeben, dass er jetzt sein eingezäuntes Grundstück "besser" oder "mehr" bewacht, als ich es in Deutschland registriert habe :girlgruebeln:
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Re: Herdenschutzhunde – in Städten vollkommen überflüssig

Beitrag#4von Hundeli » Di 4. Apr 2017, 06:37

:sd14:

hm, ich find das sind 2 Paar Schuhe..............

Guck, ob D oder CH, die Hundehaltung ist anders als in südlichen Ländern, aber auch bei uns ist Land oder Stadt ein grosser Unterschied..............Drum, wohnt man ländlich mit Garten, ist ja schon ein kleines Teilchen gegeben........aber in einer Stadtwohnung ?

Klar geht es ihm in Spanien 'besser'........wer würd es nicht vorziehen, 'frei' leben zu können?
Vielleicht ist er in Spanien auch glücklicher, weil er wieder eine Aufgabe hat...........eben, wie dies evt. in ländlicher Umgebung bei uns auch ging?

Was ich halt nicht kapiere ist schon, wenn Züchter Rassenhundis an Menschen verkaufen und wissen, dass die Hundis dann mit keinem Müh 'rassengerecht' leben dürfen.............Sehr oft bringt das dann grosse Sorgen für beide Seiten, also Hund und Halter.............
Übernehme ich z.B. einen Mix von i-wo her, weiss ich vielleicht nicht was alles drin ist..........aus gewissen Ländern sind es gern mal Mixe mit Herdenschutzhundeanteilen. Ich denk, dann liegt es an mir, dem möglichst gerecht zu werden und halt gewisse Verhalten akzeptieren zu lernen.
Guck, ich kenn Jemand, der total DSH geprägt ist.......dann einen Cattledog kaufte und einfach nicht kapieren kann, dass die Rasse sehr sehr selbstständig ist. Den Rest kannst Dir wohl denken!

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Re: Herdenschutzhunde – in Städten vollkommen überflüssig

Beitrag#5von Hexe » Di 4. Apr 2017, 18:38

Klar, in einer reinen Stadtwohnung, womöglich noch in einer Großstadt, das ist nix für einen HSH.
Bei Ali weiß man ja auch nicht genau, was sonst noch drin steckt...

In einem kleinen Viertel in Stuttgart habe ich einen Kuvasz (ursprünglich auch ein HSH) kennengelernt, da durfte aber niemand zu den Haltern hin. Der Hund war dann nur "zufrieden", wenn die Halter mit ihm zum eingezäunten Garten gingen.


Nun sind aber viele HSH in den Tierheimen (auch in der Großstadt) untergebracht, was wird aus ihnen?
Lebenslänglich eingesperrt im Tierheim?
Ist das dann noch Lebensqualität?
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Re: Herdenschutzhunde – in Städten vollkommen überflüssig

Beitrag#6von Hundeli » Mi 5. Apr 2017, 06:46

:sd14:

weisst, ich mein sicher auch, dass eigentlich alles eine Frage der Haltung ist. In der Sozialisierungs- und Prägungsphase 'lernt' Hund (wie auch Kind) viel, was nachher i-wie 'drin' ist............
Ich mein, lässt man dies oder jenes beim Welpen durch, muss man später nicht weinen...........

Trotzdem gibts halt Eigenschaften, die so feste im Lebewesen sind, dass sie einfach 'mitgenommen' werden............Dem gerecht zu werden ist nicht immer einfach, sofern es überhaupt versucht wird.
Drum, wenn Einer fixiert ist auf ein so genannter Erziehungs-Tick, hat er es schwer wenn der Hundi eben selbstständiger ist.........man nennt das ja auch oft 'stur'. Was natürlich falsch ist, denn meist ist der Mensch stur und kann nicht akzeptieren, dass sein Hund eigentlich wüsst wie, was und und und.........

Hm, sie lieben es sicher draussen sein zu dürfen, teilhaben am Geschehen usw.
ich hab auch rumgeschaut, je nachdem aus welchem Land die Hundis 'kommen' hat es die oder die Rassen drin oder sie sind rassenrein.........teils war ich sehr erstaunt, was da geschrieben wird!
Weisst ich finds nicht ganz günstig, wenn dann gewisse Eigenschaften nicht erwähnt, resp. umbenannt werden. Neuhalter können dadurch Sörgelis erhalten, die dann Beiden gar nicht gut bekommen und meist der Hund dann wieder i-wo landet!
Eine Ehrlichkeit wär da schon besser und auch für all die Orga's sinnvoller...........

I-woe hab ich einen Artikel, den ich eigentlich super fand...........ich guck mal ob ich den noch find!

Liebe Grüsse
Hundeli
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