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Hunde – Heiß geliebt und abgründig gehasst

Beitrag#1von Hexe » Mi 28. Sep 2016, 02:22

Wenn ein Hund nur darf, wenn er muss, aber nie kann, wenn er will, dann mag er auch nicht, wenn er soll.
Wenn er aber darf, wenn er will, dann mag er auch, wenn er soll und dann kann er auch, wenn er muss.
Hunde die können sollen, müssen wollen dürfen. :connie_5:
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Re: Hunde – Heiß geliebt und abgründig gehasst

Beitrag#2von Hundeli » Mi 28. Sep 2016, 06:58

:sd14:

:2_girlie2_1: !

Was mir noch ein bissel fehlt ist..............dass man heute den Hund nicht mehr als Hundtier behandelt........
Zuviel tägliche Aktivität, zuviel überbetütteln, zuviel Pflegesyndrom usw.

Zuweilen denk ich, viele unserer Hunde würden sich göttlich freuen, wenn sie mal nur vor sich hindösen und da sein dürften, anstelle immer auf Trab!

Grüesslis
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Re: Hunde – Heiß geliebt und abgründig gehasst

Beitrag#3von Hexe » Sa 1. Okt 2016, 17:15

Zuweilen denk ich, viele unserer Hunde würden sich göttlich freuen, wenn sie mal nur vor sich hindösen und da sein dürften, anstelle immer auf Trab!

Ich denke da genau so: Wann darf denn ein Hund nur Hund sein?

Allerdings habe ich ganz große Zweifel an diesen Sätzen
Extreme Formen dieser Ablehnung erleben wir derzeit im fundamentalistischen Islam, etwa in Saudi-Arabien oder Iran, wo Hunde nicht nur als unrein gelten, sondern als Ausdruck westlicher Dekadenz verteufelt werden.

Hunde werden in diesen Ländern anders erlebt. Die Hirten sind sehr dankbar, wenn ihre Hunde die Herden bewachen und beschützen, wenn man z.B. einen Welpen/Jungspund-Kangal direkt aus der Türkei sieht, der ist schon ganz anders, auch auf Menschen, sozialisiert, als hier bei einem Züchter.
Denn im Alter werden diese ausrangierten Hunde wieder ins Dorf geholt. Gerade bei den älteren Bürger ist das so üblich.
Diese Hunde laufen dann auch total frei durch die Dörfer, Kinder. jeden Alters, spielen mit ihnen, die Hunde können weggehen, wenn es ihnen zuviel wird.
Da frage ich mich, warum dann da nichts "passiert"?

Wenn es hier einem Hund zuviel wird, ist er meist auch noch an der Leine - oder findet keine Möglichkeit auszuweichen. Was soll er dann machen, wenn dann auch noch seine Körpersprache bzw. sein Knurren einfach übergangen wird?

Egal wie "schwer/leicht" am Ende Verletzungen sind, für die Presse ist alles ein "gefundenes Fressen", welches man so richig ausschlachten kann, nur um die Auflagen zu erhöhen. Eine wirklich sachliche Berichterstattung kann man heute noch nicht mal mehr in den Poliziberichten lesen :girlies_0192:

Was auch immer wieder fehlt, ist eine Korrektur, wenn man den Bericht "falsch" dargestellt hat
Wenn ein Hund nur darf, wenn er muss, aber nie kann, wenn er will, dann mag er auch nicht, wenn er soll.
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Re: Hunde – Heiß geliebt und abgründig gehasst

Beitrag#4von Hundeli » So 2. Okt 2016, 09:48

:sd14:


hm, tja............die freilebenden Hundis lernen sehr schnell 'ihr' Überleben! Also auch, dass andere Hundis rum laufen.......man sie akzeptiert und basta......kämpfen ungesund ist.........sich aus dem Weg gehen, gscheiter usw.usw.
Das in vielen Ländern die Hundis sich auch in Dörfer und Städten frei bewegen, ist wohl eine Art Gewohnheit und möglicherweise auch gegen ihren Hunger? Ich sah das oft im Süden........da viele Menschen dort ihre Essensresten i-wo auf ihrem Gelände deponieren. Abends kommen die Streunis, fressen und als Gegenleistung bewachen sie dann Haus und Gelände...........ohne Jemandem zu begegnen und oder zu gehören............

Jajajaja und wer hat das geschrieben? Einer, der nicht mal unsere Buchstaben kennt?
Sehr oft sind das Texte von Konventierten............die MÜSSEN übertreiben um sich selber Bestätigung zu verschaffen..........oder es sind die Extremhasser, die nur Mordlust und Tötungslust in sich tragen..............

Freie Hundis gab es doch schon immer!

Och......heut wird ja nicht mal mehr eine menschliche Aussage akzeptiert! Man hat so oder so zu funktionieren, andernfalls wird man eingestuft und abgestempelt!
Murr mal, wenn Dir was nicht so ganz passt.........hahaha, nimmt da Einer Rücksicht?

Heutige Hundis sind leider so weit verkannt, als dass sie 'funktionieren' müssen! So wies Herr oder Frau passt, so wies im Büchlein steht oder im Filmchen gezeigt wird! Ähm, tragischerweise gilt das sowieso und nur ausschliesslich für 'andere' Hundis, denn der Eigene ist ja das übervermenschlichte Schätzeli, oder?

Grüeslis
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Re: Hunde – Heiß geliebt und abgründig gehasst

Beitrag#5von Hexe » Di 4. Okt 2016, 04:16

Freie Hundis gab es doch schon immer!

Früher wurde im Dorf auch morgends nur dieTür auf gemacht, damit der Hund raus konnte.
In den Dörfern liefen immer i-welche Hunde frei herum. Das scherte kein Mensch, die Kinder hatten keine Angst und wenn der Hund mal knurrte, wurden sie auch ohne Anleitung der Eltern vorsichtiger. Aber in der Regel lief der Hund einfach in eine andere Richtung.

Im letzten Dorf in dem ich wohnte, gab es auch noch so einen Hund, leider wurde er dann mit 12 Jahren überfahren. Wahrscheinlich waren seine Reakionen nicht mehr wie in jüngeren Jahren. Man erzählte auch, dass der Fahrer direkt auf ihn zugehalten hat.

Die Halterin kam mittags gegen 12:30 Uhr von der Arbeit, da kam er dann immer nach Hause...Er weichte jedem Stunk mit anderen Hunden aus, ließ die Katzen in Ruhe und interessierte sich nicht für Radfahrer oder Autos. Er lief oft bei uns durch den Garten, selten sah man ihn auf der Straße laufen.
Er hatte auch seine Stellen, die er täglich aufsuchte, um seine Lecker abzuholen :girllachen:

Heutige Hundis sind leider so weit verkannt, als dass sie 'funktionieren' müssen! So wies Herr oder Frau passt, so wies im Büchlein steht oder im Filmchen gezeigt wird! Ähm, tragischerweise gilt das sowieso und nur ausschliesslich für 'andere' Hundis, denn der Eigene ist ja das übervermenschlichte Schätzeli, oder?

Stimmt!
Aber es ist auch nicht einfach, sich selbst zu beobachten oder zu beurteilen...Selbstkritisch sind ja nicht sehr viele Menschen...
Wenn ein Hund nur darf, wenn er muss, aber nie kann, wenn er will, dann mag er auch nicht, wenn er soll.
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Re: Hunde – Heiß geliebt und abgründig gehasst

Beitrag#6von Hundeli » Mi 5. Okt 2016, 07:05

:sd14:

hm, klar 'sieht' man sich nicht selber............aber Andere! Und, wenn einem mehrere Mitmenschen mitteilen, hey, das oder das............wärs doch mal ne Idee, darüber nachzudenken, oder?
Es kann sogar der Schlüssel zur Problemlösung sein..............

Ach je..........die damalige Zeit war halt noch ruhiger, natürlicher, zufriedener, mitmenschlicher...........Uuuuuund, allein schon durch das, die Hundis eben auch!
Wie heisst es so schön, 'Druck erzeugt Gegendruck'...........wieso sehen Menschen sowas nicht ein? All die vielen Bedingungen, Gehorsam sein müssen oder wie Du es auch nennst 'Zirkus-xy', vermöbeln wohl die friedlichsten Hundis..........Würd man da etwas lockerer, wärs vielleicht im Gesamten weniger stressig!

Guck nur schon, wenn in grosser Distanz einer frei rumrennt..........da ist Gift und Galle schon so übertrieben präsent, dass es Ärger geben muss! Vorausetzung ist klar da und Adrenalin eh...............
Dabei könnt man ja auch mal entspannt gucken, wie der sich verhält................

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